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Top 50 Farmers

Erstes Treffen in der Marienburg

Wenn Zukunftsgestalter*innen und mutige vorausdenkende Landwirt*innen zusammenkommen, dann entsteht mehr als ein Treffen.


Am vergangenen Wochenende durften wir auf dem Marienhof und in der Marienburg Monheim Gastgeber des allerersten physischen Treffens der ersten Top 50 Farmers Kohorte sein – und damit eines ganz besonderen Moments: dem Abschluss eines intensiven, gemeinsamen ersten Jahres.


Als wir vor drei Jahren mit unserer aktiven Arbeit auf der Fläche gestartet sind, hätten wir nicht gedacht, dass wir so schnell Teil eines europäischen Netzwerks werden würden, das regenerative Landwirtschaft neu definiert. Nach unserem ersten aktiven Jahr wurden wir als eines der Top 50 regenerativen Farm-Konzepte Europas ausgezeichnet. Jetzt durften wir dieses Netzwerk bei uns willkommen heißen, das bedeutet uns sehr viel. Ein Abschluss Satz von unserem Chef – Alex – war, dass für ihn die Marienburg immer das Zuhause der Top 50 Farmer sein und bleiben wird.


Viele der angereisten Farmer wussten kaum noch, wann sie ihre Höfe das letzte Mal länger als nur zum Schlafen verlassen hatten. Entsprechend lag ein bisschen Klassenfahrt-Feeling in der Luft – Aufregung, Neugier, Lachen. Und gleichzeitig war da eine enorme Tiefe: Gespräche über Bodenaufbau, Finanzierung, Verantwortung, Zweifel, Durchhaltevermögen und Visionen für eine Landwirtschaft, die regeneriert statt ausbeutet.
Regeneration beginnt mit Beziehung. Zwischen Mensch und Boden. Zwischen Erzeugern und Gastronomie. Zwischen all denen, die täglich draußen stehen und an eine andere Zukunft glauben.


Besonders bewegt hat uns, dass Chef Micha Schäfer, Culinary Creative Director des Michelin-Sterne-Restaurants Nobelhart & Schmutzig, der Einladung des Top 50 Farmers Teams gefolgt ist und gemeinsam mit unserem Burg-Team gekocht hat – mit Zutaten aus den Betrieben der Landwirte. Ein starkes Zeichen dafür, wie untrennbar Landwirtschaft und Gastronomie miteinander verbunden sind. Ohne Landwirte kein Essen. Und ohne Wertschätzung für den Boden keine Zukunft – für beides.
Was dieses Wochenende so besonders gemacht hat, war die Haltung: Offenheit. Großzügigkeit im Teilen von Wissen. Ehrlichkeit im Austausch. Und das gemeinsame Verständnis, dass eine regenerative Bewegung nur dann wirklich wächst, wenn wir uns begegnen – nicht nur digital, sondern auf dem Feld, am Tisch, im Gespräch. Für uns als Marienhof und Marienburg Monheim war es eine große Ehre, dieses erste Gathering ausrichten zu dürfen und damit ein Stück mitzugestalten. Es hat gezeigt, was möglich wird, wenn eine Gemeinschaft aus Menschen besteht, die Verantwortung übernehmen – für ihre landwirtschaftlichen Flächen, ihre Regionen und für das große Ganze.


Wenn dieses Wochenende eines deutlich gemacht hat, dann das:
Regenerative Landwirtschaft ist kein Trend. Sie ist eine Haltung.
Und sie wird zur neuen Normalität, wenn wir sie gemeinsam leben.
Liebe Cindie, liebe Analisa, liebe Ciara, lieber Facundo, liebe Maddalena, lieber Rasmus
Auf ein starkes zweites Jahr. Ihr seid großartig

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