Anfang der Woche haben wir euch von unserem Besuch in Berlin erzählt. Neben der emotionalen Seite möchten wir euch heute handfeste Zahlen mit auf den Weg geben, denn die EARA-Studie bestätigt, was wir am Marienhof Monheim jeden Tag erleben. Viele ihrer Ergebnisse spiegeln genau das wider, was wir auf unseren eigenen Flächen beobachten:
Wenn man dem Boden als Priorität sieht, wenn man Pflanzen in Gemeinschaft denkt, wenn man die Natur als Partner behandelt – dann verändert sich alles.
Die wichtigsten Ergebnisse (2021–2023):
✨ +33% höhere Regenerating Full Productivity (RFP) – ein neuer Index, der Ertrag, Ökologie & Ökonomie gemeinsam misst.
✨ Nur 2% geringere Erträge, aber…
➡️ 61% weniger synthetischer Stickstoff,
➡️ 75% weniger Pestizide,
➡️ 20% höhere Bruttomarge pro Hektar.
✨ +25% mehr Photosynthese & +16% mehr Pflanzenvielfalt – messbare Vorteile für Böden & Biodiversität.
Für uns am Marienhof sind das mehr als Zahlen.
Es ist Bestätigung. Rückenwind. Und ein Stück weit auch Erleichterung. Denn wir sehen die gleichen Muster:
> Felder, die trotz Dürre oder zu viel Wasser – etwas dazwischen gibt es nicht mehr – grüner bleiben.
> Böden, die das Wasser länger halten.
> Mehr Leben zwischen den Reihen.
> Und ein Gefühl, dass Landwirtschaft wieder Sinn stiftet statt auszehrt.
Die EARA-Ergebnisse liefern dafür jetzt wissenschaftliche Daten.
Sie zeigen: Wir sind nicht allein. Überall in Europa gehen Landwirt*innen den Weg der Regeneration – mutig, kreativ, verantwortungsvoll. Und sie beweisen, dass dieser Weg funktioniert.
Für uns bedeutet das:
> Noch mehr Motivation, weiterzumachen.
> Noch mehr Kraft, laut zu sagen, dass es Alternativen gibt.
> Noch mehr Freude darüber, Teil einer wachsenden Bewegung zu sein.
Danke an EARA und alle beteiligten Pionierhöfe – ihr macht sichtbar, wofür wir alle kämpfen: Eine Landwirtschaft, die Böden heilt. Menschen ernährt. Gemeinschaft stärkt. Und Hoffnung pflanzt – in einer Zeit, in der wir sie dringend brauchen.